Zu Besuch bei der REGA

10.04.2015 | OG Zürich Alumni

Von:  Heinz Mäder

Der Besuch des REGA Zentrums in Kloten bot den 30 Teilnehmern der OG Zürich einen einmaligen Einblick in die Funktionsweise der Schweizerischen Rettungsflugwacht.

REGA Helikopter  
Foto: Rega

Die REGA, beziehungsweise deren rot-weisse Helikopter, sind jedem Kind in der Schweiz ein Begriff. Beim einführenden Referat, bei dem ein Gruppenleiter die Organisation der Stiftung vorstellte und die einzelnen Funktionen der REGA erläuterte, kamen aber noch einige überraschende Aspekte zum Vorschein: „Ich wusste nicht, dass die REGA selbsttragen ist und ohne Subventionen der öffentlichen Hand auskommt. Ca. 60% des Budgets wird durch Gönner gesponsert.“, meinte eine Alumna nach dem Referat. Was für viele ebenfalls neu war, sind die umfassenden Dienstleistungen, die die Stiftung im Rahmen einer Auslandsrettung anbietet. Die REGA übernimmt ausserhalb der Schweiz alle administrativen Aufgaben für die Angehörigen eines Patienten, z.B. die Verhandlung mit lokalen medizinischen Einrichtungen und Versicherungen, die Organisation von Hotels oder die Stornierung von Flügen. Der Einsatz wird stets mit den lokalen Rettungsdiensten abgesprochen und koordiniert.

Beim anschliessenden Rundgang durch die Werkhalle erhielten die Alumni die einmalige Möglichkeit, das Innere eines Jets zu besichtigen. Die drei Ambulanzjets der REGA legen pro Jahr eine durchschnittliche Strecke von 65 Erdumkreisungen in rund 4000 Flugstunden zurück. Alle drei Maschinen sind mit medizinischen Geräten, einer Intensivstation und weiteren Notwendigkeiten für den Krankentransport ausgerüstet. Der Standort Kloten ist zudem für die Wartung der Helikopter zuständig. In den Werkhallen wird der vollständige Unterhalt der beiden Helikoptertypen durchgeführt, jedoch werden keine Einsätze von Kloten aus geflogen.

Nach dem Einblick in die Funktionsweise der Schweizerischen Rettungsflugwacht zog die Alumnigruppe gut gelaunt ins Restaurant Upper Deck zum Apéro weiter. Die Diskussionen, die bei einem Glas Weisswein entstanden, widerspiegelten die Begeisterung der Teilnehmenden über die interessante und aufschlussreiche Besichtigung. Aufgrund der grossen Nachfrage konnte für weitere 30 Interessierte ein zweiter Termin organisiert werden; dieser ist allerdings auch schon wieder ausgebucht.  

 
 
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25.06.2017
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