Historische Stadtführung durch die Zwinglistadt

13.05.2015 | OG Zürich Alumni

Von:  Christoph Brändli

Dr. Rudolf H. Röttinger hat die Ortsgruppe Zürich am 14. und 29. April auf eine Stadtführung durch Zürich mitgenommen. Die teilnehmenden Alumni lernten einige neue Fakten über ihre Stadt kennen.

Unser Mitglied, Rudolf H. Röttinger, gab uns mit seinem Wissen einen spannenden Einblick in die Geschichte und die Entwicklung der Stadt Zürich. Seine mit Humor und gelegentlichem Augenzwinkern auf die heutige Zeit vorgetragenen Ausführungen zogen uns in ihren Bann und zeigten uns neue Facetten unserer Stadt.

Die Eiszeiten haben die Grundlagen der Stadt geschaffen, die Kelten besiedelten sie nachweislich ab 85 v Chr., die Römer richteten am Weinplatz ein Zollfreilager ein. Unglaublich, was man aus einem römischen Grabstein für ein einjähriges Kind alles herauslesen kann. Wir lernen, dass Karl der Grosse am Grossmünster nicht Karl der Grosse sein kann, sondern Karl der Dicke ist, weil jemand Carolus grossus falsch übersetzt hat. Und wir erfahren, dass die Klöster durch Ausleihe von Geld den Bankplatz Zürich begründeten. Die liturgische Achse, die Verbindung der Limmatufer über die Münsterbrücke, hat im Mittelalter oft die wichtigere Rolle gespielt, als die weltliche Achse via Rathausbrücke. Zwingli hat mit seiner Reformation nicht nur Religionspolitik sondern auch Sozialpolitik gemacht, die einen Entwicklungsschub auslöste.

Nach der Führung durften wir uns im Attika-Sitzungszimmer der Ingenieurunternehmung Ernst Basler&Partner mit Blick auf die Silhouette der Stadt zum Apéro zusammenfinden.

Der herzliche Dank des Organisators geht an den Stadtführer Ruedi Röttinger und an Ernst Basler&Partner für die Gastfreundschaft und den Beitrag zum Apéro.

 
 
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