Besuch am Flughafen Zürich

16.06.2015 | EAEM Alumni

Von:  Daniel Pukowietz

Am 21. Mai 2015 waren die ETH Alumni Engineering & Management zu Gast am Flughafen Zürich. Die Swiss, die Edelweiss Air und die Helvetic Air zählen den Flughafen als ihren Heimatflughafen.

Herr Wartmann empfing die Alumni und machte sie erstmals mit den Sicherheitsrichtlinien des Flughafen Zürichs vertraut. Im Jahr 1909 gab es in Zürich nur einen gemischten Flughafen in Dübendorf. Das heisst, dass er sowohl von zivilen wie auch militärischen Fliegern angeflogen wird. 1939 kündigte der Bund dem Kanton Zürich die gemeinsame Nutzung. Und im Juli 1946 begann die Stadt mit den Bauarbeiten des Flughafens in Kloten. Dieser unterlag in den vergangenen 70 Jahren diversen Veränderungen. Heute bedient der Flughafen Zürich rund 25Millionen Fluggäste pro Jahr und verfügt über 3 Docks (A, B und E). Zudem gibt es sogar eine U-Bahn (Skymetro), welche das Dock E mit dem Rest der Anlage verbindet. „Pro Jahr verzeichnet der Flughafen etwa 260'000 Flugbewegungen , wobei diese Zahl in den letzten Jahren zurückgegangen ist. „Der Rückgang der Flugbewegungen ist damit zu erklären, dass die Flugzeuge immer grösser werden und somit mehr Passagiere pro Maschine beherbergen können.“, erklärte Wartmann.

Nach dem Passieren der Sicherheitskontrolle führte Herr Wartmann die Alumni auf das Flugfeld. Dort erhielten sie eine Einführung in das Parkier System der Flugzeuge. Das System ist in der Lage, die Länge der zu parkierenden Flugzeugs zu bestimmen. Sobald ein Flugzeug zum Beispiel gefährlich nahe an einen Gegenstand kommt,  warnt das System den Piloten mit einem Stopp-Signal. Somit wird das Flugzeug perfekt positioniert und kann die Fluggastbrücke leicht andocken. Während die Fluggäste das Flugzeug verlassen, wird das Gepäck entladen, das Flugzeug betankt, neues Gepäck verladen und ein Sicherheitscheck vom Piloten durchgeführt. So ist das Flugzeug bereit für den nächsten Start.

Der letzte Teil der Führung führte die Alumni in die Gepäcksortierungsanlage im Keller des Flughafens. Generell sortiert die Anlage den grössten Teil des Gepäcks automatisch. Die Beamten der Polizei müssen nur in wenigen Fällen manuell eingreifen. „Ein Röntgensystem baut zudem markante Punkte in die Röntgenbilder ein, welche von den Beamten erkannt werden müssen. Sokann der Grad der Aufmerksamkeit eines Beamten ermittelt werden. Und wenn er die Punkte nicht erkannt, kann gegebenfalls eine Nachschulung angeordnet werden.“, erklärte der Gruppenführer den Alumni. Schlussendlich entscheiden die Beamten, ob ein Gepäckstück geöffnet wird oder nicht. Die verdächtigen Gepäckstücke übergeben die Beamten dem Zoll, denn nur dieser ist autorisiert, Gepäckstücke zu öffnen.

Abgerundet wurde die Exkursion mit einem Apéro, bei dem sich die Teilnehmer über das Erlebte austauschen konnten.

Lieber Leser, Du bist selbstverständlich dazu eingeladen, an einem unserer nächsten Events aktiv teilzunehmen und Dir selbst ein Bild über die Veranstaltungen zu machen. Mehr Informationen dazu findest Du unter www.eaem.ethz.ch.

 
 
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Thu Mar 23 07:13:37 CET 2017
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