125 Jahre Akademischer Ingenieur Verein

02.07.2015 | AIV Alumni

Von:  Sebastian Etter

Um das 125-jährige Bestehen des Akademischen Ingenieur Vereins AIV zu feiern, fand Ende Mai ein Jubiläumsfest auf dem Hönggerberg statt. Ein abwechslungsreiches Programm begleitete den Anlass. Am späten Nachmittag konnten die über hundert Anwesenden drinnen und draussen spielerische Aktivitäten verfolgen. Eine Vortragsrunde mit Kurzpräsentationen – unter anderem von der ETH Rektorin Sarah Springman -, ein gemeinsames Nachtessen, Live-Musik und eine Party im Loch Ness rundeten den Abend ab.

Referenten Kurzvorträge  
Die Referenten der Kurzvorträge v.l.n.r.: Martin Gähwiler, Matthias Bühler , Rektorin Prof. S. Springman, Prof. em. H.-R. Schalcher, Prof. U. Weidmann

Der AIV hat innerhalb der Fachvereine der ETH einen speziellen Status: Er ist der älteste Fachverein von allen. Gegründet wurde er am 5. Februar 1890, damals noch unter dem Namen Polytechnischer Ingenieur Verein (PIV). Er hatte zum Ziel, die Studierenden zu vertreten. Mit der Diversifikation der einzelnen Studienrichtungen und der Namensänderung des Polytechnikum in die Eidgenössische Technische Hochschule hat sich der PIV zum AIV gewandelt.

Die AIV Alumni wurden im 2011 gegründet. Sie gestalten ein attraktives Programm für alle AIV Alumni.

Im Folgenden findet Ihr eine kleine Fotoreise zum gelungenen Event, an dem ehemalige und aktuelle Studierende teilnahmen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an den aktuellen Vorstand des AIV für die Organisation!

Matthias Bühler  
Matthias Bühler

Matthias Bühler, der aktuelle Präsident des AIV, eröffnete die Feierlichkeiten mit einer Ansprache in den Hörsälen des HILs auf dem Campus ETH Hönggerberg. Anschliessend hielten die Gastredner Ulrich Weidmann, Rektorin Sarah Springman, Hans-Rudolf Schalcher und Martin Gähwiler spannende Vorträge über aktuelle Themen. Das Publikum war bunt gemischt. Sämtliche Jahrgänge interessierten sich für die Eröffnungvorträge der Redner.

Nach den Eröffnungsreden zu den Feierlichkeiten konnten sich die Gäste bei diversen Aktivitäten in der Bauhalle des D-BAUG sowie auf der Plaza mit diversen Aktivitäten die Zeit vertreiben. Jenga zum Beispiel verlangte sowohl den Alumni, wie auch den Jüngeren einiges an statischem Fingerspitzengefühl ab.

Bagger  
Wer dachte, dass beim Baggerfahren kein Fingerspitzengefühl notwendig ist, wurde bei der Bagger Challenge eines besseren belehrt.
Jenga  
Zwei Alumni vergnügten sich beim Jengaspiel.
Alumni  
Die anwesenden Alumni waren sichtlich gut gelaunt.

Jung und Alt hatten auf jeden Fall bei prächtigem Frühlingswetter jede Menge Spass und konnten den Campus von einer unterhaltsameren Seite kennen lernen. So kam es, dass sich unter die Feiernden Bauingenieuren bald auch fachfremde Studierende mischten und sich mit den Alumni, den aktuellen Praktikern und den aktuellen Studierenden schnell vermischten und anfreundeten.

Vorstand  
Einige der Vorstandsmitglieder aus den letzten 125 Jahren haben sich vor dem Gebäude versammelt und auf einem Foto verewigt.

Auf der Terrasse des HXE konnte man sich gegen 18:00 Uhr mit frischen Grilladen und Salaten verpflegen und sich so für das Abendprogramm stärken. Diejenigen, welche keinen Platz auf der Terrasse fanden,  verpflegten sich im grossen Saal des HXE.
Das Nachtessen kam gut an und die Stimmung wurde immer besser. Sichtlich gut gelaunt zog die Festgemeinschaft langsam von den nachmittäglichen Aktivitäten weiter ins Loch Ness um gemeinsam den Abend einzuläuten.

Zu etwas späterer Stunde traten zwei studentische Bands auf, welche die Festgemeinschaft hervorragend mit ihren gut gelaunten und stimmungsvollen rockigen und bluesigen Liedern unterhielten.

Anschliessend an die Konzertreihe im Saal des HXE öffnete die studentische Bar des AIV die Tore, wo die Festgemeinschaft den Abend stimmungsvoll und gut gelaunt genoss. Das freiwillige Personal an der Bar hatte auf jeden Fall alle Hände voll zu tun um den Durst aller Feiernden zu löschen.

Dabei ging aber auch hinter der Bar der Spass nicht vergessen und der eine oder andere Drink  wurde getrunken. Zu einer späteren - respektive schon wieder früheren Stunde - wurde es dann auch im Loch Ness wieder ruhiger. Einige Studierende und wenige Alumni blieben bis in die frühen Morgenstunden  und liessen den gelungen Event ausklingen.

Einen umfassenderen Einblick in die Geschichte des AIVs findet Ihr unter www.aiv.ethz.ch in der Zeitschrift „baufish“ des Frühjahrssemesters 2010.

 
 
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