Die Modernisierung der ETH Alumni Vereinigung schreitet voran

11.08.2015 | Alumni Inside

Von:  Valérie Clapasson

Ende Juni fand das zweite ETH Alumni Forum dieses Jahr statt. Rund drei Dutzend Alumni fanden Zeit, an der Weiterentwicklung der ETH Alumni Vereinigung mitzuarbeiten.

Nach einem informativen ersten Teil mit Updates zu den Entwicklungen in der Vereinigung, zur Überarbeitung der Strategie und der Statuten sowie zu den bereits umgesetzten Massnahmen fand im zweiten Teil ein Marktplatz statt, bei dem an vier „Ständen“ vier verschiedene Themen gleichzeitig diskutiert werden konnten. „Die Marktstände für Diskussionen eröffnen für jeden Alumnus, jede Alumna die Möglichkeit, die eigene Meinung einzubringen und so an der Weiterentwicklung der Vereinigung teilzunehmen“ sagte Sigrid Viehweg, Vizepräsidentin der ETH Alumni Vereinigung. „Dies fördert die breite Unterstützung für die voranschreitende Weiterentwicklung der ETH Alumni enorm.“

Mitspracherechte wahrnehmen

Die Themen eins und zwei des Markplatzes waren der Bereinigung der neuen Statuten sowie der Struktur und Aufgaben der Mitgliederorganisationen und der Geschäftsstelle gewidmet. „Diese beiden Themen sind bereits vielfach diskutiert worden“ sagte Walter Gränicher, Präsident der ETH Alumni Vereinigung. „Es ist im jetzigen Stadium aber wichtig, dass wir kritische Stimmen abholen und die Rückmeldungen zu integrieren versuchen – immerhin handelt es sich bei den Statuten und den „Direktiven“ um neue oder geänderte Regelwerke, die der ganzen Organisation zugrunde liegen und sie zusammenhalten.“

Neue Ideen einbringen

Die Themen drei und vier waren eher der Zukunft gewidmet. So befasste sich der Marktstand Nummer drei mit dem Wir-Gefühl der ETH Alumni. Fragen wie „Was löst das Wir-Gefühl aus“ und „Wie kann es gestärkt werden“, beziehungsweise „Wie kann die Botschafterfunktion der ETH Absolventen in Gesellschaft und Öffentlichkeit gestärkt werden“, standen dabei im Zentrum. Dabei wurde sehr deutlich, dass ein Alumni Treffpunkt beim Hauptgebäude sowie deutlich zur Schau getragene Wertschätzung der ETH Zürich für ihre Absolventen wünschenswert wäre, um bei den Ehemaligen ein stärkeres Wir-Gefühl auszulösen. Damit könnte auch die Bereitschaft, als überaus positive Botschafter für die Hochschule aufzutreten, stark steigen. Thema vier schaute auf die nächsten Jahre. Die Diskussionsteilnehmer dieses Marktstandes besprachen die möglichen Weiterentwicklungen ab 2016 und sammelten Ideen, welche Dienstleistungen und Benefits zukünftig für ETH Alumni von Interesse sein könnten. Eine Vielzahl an neuen Vorschlägen kam so zusammen.

Verarbeiten und Umsetzen

Die Vielzahl der Ergebnisse wurden im Anschluss an das Forum in den entsprechenden Themen wie beispielsweise den Statuten weiterverarbeitet. Andere, noch weniger konkrete Ideen werden in einem Massnahmenplan pendent gehalten. „Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, solche Foren zum Austausch unter den Alumni und den Leitungsgremien der Organisation zu veranstalten“ sagte Walter Gränicher. „Nur so können wir sicherstellen, dass die Modernisierung der Organisation in die richtige und von einer breiten Mehrheit getragene Richtung geht.“

 
 
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