Zusammen Schweizer Käse geniessen

13.01.2016 | Alumni Chapter München

Von:  Norbert Danneberg

Es ist in München schon beinahe eine Institution, vergleichbar mit dem Christkindl-Markt am Chinesischen Turm, der auch immer zur gleichen Zeit stattfindet. Die Getränke und das Essen sind jedoch um Längen besser. Die Rede ist vom alljährlichen Fondue-Treffen der Münchner ETH Alumni bei ihrem Präsidenten Christoph Winter.

Das Chapter München beim Fondueplausch  
Das Chapter München beim Fondueplausch 

Seit nunmehr drei Jahren lädt Christoph Winter alle Münchner ETH Alumni in seine Privatgemächer, um gegen Ende des Jahres bei Wein und exzellenten Cocktails über Wissenschaft, Rebsorten, die richtige Negroni-Rezeptur und weitere wirklich wichtige Dinge im Leben zu plaudern. Damit das ausgiebige Getränkeangebot nur zu einer wohldossierten Niveau-Senkung führt, gibt es traditionsgemäß ein ausgezeichnetes Käsefondue als passende Grundlage.

So fanden sich auch dieses Jahr wieder um die zehn – eine gewisse Unschärfe im Hinblick auf die Teilnehmerzahl entstand durch Gäste, deren Aufenthaltsdauer aufgrund von größeren, privaten Renovierungsarbeiten begrenzt war - gut gelaunte Gäste ein, um den Käse gemeinsam  zu geniessen. Einige treue Mitglieder wurden vermisst, wie zum Beispiel der Professor Emeritus Jorrit de Boer, der bis anhin so gut wie kein Zusammenkommen der Münchner Alumni verpasst hatte und aufgrund seiner guten Geschichten sehr geschätzt wird.

Leichter Anstieg an Brotverlusten in der zweiten Runde

Die Themen des Abends kreisten um Leben und Sterben in Tafeln („Wann ist man eigentlich statistisch tot?“), warum Mädels keinen Negroni trinken („Der ist zu stark und schmeckt so bitter“) und was genau der Unterschied zwischen Schwarzwälder-Kirsch und Black-Forrest-Gin ist („Ersteren MUSS man ins Fondue geben, zweiteren KANN man dazu trinken“). Unterbrochen wurden die angeregten Gespräche durch gelegentliche Aufforderungen des Vorstandes zur besseren Mitarbeit bei der Fonduetechnik („Norbert, kannst Du bitte dein Brot mal reinhalten!“). Brotverluste im Fondue hielten sich in akzeptablen Grenzen, obgleich ein leichter – wegen der geringen Zahl allerdings nicht statistisch signifikanter – Anstieg in der zweiten Fondue-Runde erkennbar war.

Am Ende kamen alle gut nach Hause und werden beim nächsten Besuch eines Christkindlmarktes sicher das leckere Essen, die netten ETH Alumni Kollegen und auch den guten Wein vermissen, wenn Sie ihre kalten Händen an den kitschigen Tassen, gefüllt mit lauwarmem Industriewein, aufwärmen.

 
 
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