LinkedIn – mehr als nur eine digitale Visitenkarte

04.03.2016 | Alumni Career

Von:  Sandro Kanits

Bereits zum zweiten Mal fand am 25. Februar 2016 in Zusammenarbeit mit dem ETH Career Center der Vortrag „LinkedIn – How to create a professional profile?“ statt. Christine Kaiser, Career Advisor, Projektmanagerin und LinkedIn-Profi, führte die Anwesenden durch einen informativen und spannenden Abend.

LinkedIn Event
LinkedIn Event

Über 60 ETH Alumni fanden sich im modernen Vorlesungssaal an der Leonhardstrasse ein, um sich über LinkedIn und den richtigen Umgang damit zu informieren. Begrüsst wurden sie von Nicole Frick, Geschäftsführerin der ETH Alumni Vereinigung. „Das LinkedIn-Profil ist eine moderne Form der Visitenkarte“, erklärte sie in ihrer Begrüssung und wies damit auf die Aktualität des Themas hin, bevor sie an die Referentin Christine Kaiser vom ETH Career Center übergab, die das Publikum gleich zu Beginn nach der persönlichen Nutzung des Karrierenetzwerks befragte. Schnell wurde deutlich, dass ein gut durchmischtes Publikum anwesend war: Vom LinkedIn-Neuling noch ohne Profil bis hin zum Experten, der dank seinem Profil bereits eine Stelle gefunden hat, waren alle dabei.

Die eigene Marke aktiv gestalten

„Seien Sie auch online sichtbar!“, empfahl Christine Kaiser den Zuhörern. Denn die Recruiter der wichtigsten Firmen suchen immer öfter auch im Netz nach den geeignetsten Kandidaten für offene Stellen – besonders für solche, die sonst nicht ausgeschrieben wurden. „Dabei ist es wichtig, sich zu fragen, wofür man stehen will“, so die Referentin weiter: „«define your brand» – gestalten Sie Ihre persönliche Marke!“. Ein LinkedIn-Profil kann dabei ein hilfreiches Tool sein. Nicht nur ist es international die mit Abstand wichtigste Karriereplattform, sondern es bietet auch die Möglichkeit, seine Stärken und Interessen individuell zu präsentieren. Um diese möglichst sinnvoll darzustellen, gab Christine Kaiser Tipps und Hinweise zur Gestaltung sowie der Konfiguration des Profils und erklärte insbesondere die Wichtigkeit der sogenannten „Headline“. Als anschauliche Bespiele verwendete sie die Accounts einiger Anwesenden und untersuchte und diskutierte diese individuell.

Gefunden werden: Der LinkedIn-Algorithmus

Ein aussagekräftiges Profil alleine genügt jedoch noch nicht, um auch ausreichend Aufmerksamkeit zu erzielen. Ebenfalls gilt es, die richtigen Schlagwörter zu finden und anzuwenden, um bei der Personensuche durch Headhunter gefunden zu werden – denn nur, wer möglichst weit oben auf der Ergebnisliste auftaucht, wird auch gesehen. Die Expertin ging dabei auf den berüchtigten LinkedIn-Suchalgorithmus ein und zeigte den Anwesenden auf, wie damit umzugehen ist.

Reges Vernetzen unter den Anwesenden

Beim anschliessenden Apéro wurden die Inhalte des Vortrags zwischen den Teilnehmenden noch weiter diskutiert. Viele zeigten sich begeistert über die engagierte Referentin und ihre überaus interessante Präsentation, wobei insbesondere der Fokus auf praktische Fragen und Tipps gelobt wurde. Da LinkedIn zwar ein praktisches Tool ist, das persönliche Netzwerken von Mensch zu Mensch aber nicht ersetzen kann, wurden zwischen Snacks und Getränken fleissig Kontakte geknüpft, Online-Profile vernetzt – und, ganz traditionell, Visitenkarten ausgetauscht.

 
 
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