AIV Alumni lud zum Ehemaligenapéro

10.05.2017 | AIV Alumni

Von:  Manna Enrico Fiorentino

Am 7. April trafen sich auf dem Hönggerberg die ETH-Bauingenieure zum Ehemaligenapéro des AIV Alumni und der Studierendenorganisation AIV mit dem Ziel, aktuelle und ehemalige Studienkollegen unter sich zu vernetzen und eine Brücke zur Alma Mater zu schlagen. Das Programm beinhaltete eine Führung im „Arch Tech Lab“ sowie einen Vortrag von Frau Prof. Dr. Eleni Chatzi vom Institut für Baustatik und Konstruktion (IBK) und schloss mit einem geselligen Teil für den Austausch unter den Teilnehmenden.

AIV Ehemaligenapéro
AIV Ehemaligenapéro

Dank der regen Bautätigkeit auf dem Campus Hönggerberg konnten die AIVAlumni auch dieses Jahr eine Führung in einem neuen Gebäude anbieten. Das Arch Tech Lab entstand in einem sechsjährigen, weitgehend digitalen Planungs- und Bauprozess unter Einbezug von Architekten, Bauingenieurinnen, Gebäudetechniker und Bauphysikerinnen aus sechs Professuren der ETH Zürich. Es ist ein Reallabor zur Anwendung von neuesten Erkenntnissen aus dem Bereich digitaler Technologien und kollaborativer Planungsprozesse im Massstab 1:1. Das Arch Tech Lab steht auf dem Dach der Parkgaragen hinter dem HIL-Gebäude und ist über eine Passerelle mit diesem verbunden. Frau Romana Rust vom Institut für Technologie in der Architektur stellte den rund 30 Teilnehmern beim Rundgang das Gebäude und den Entstehungsprozess vor.

Projektvorstellungen

Um die Anwendungsfälle und die Forschungsgebiete der Beteiligten besser verstehen zu können, wurden zwei Projekte näher erläutert. Petrus Aejmelaeus-Lindström zeigte ein Projekt mit dem Namen „Design and Robotic Fabrication of Jammed Architectural Structures” zur roboterbasierten Verzahnung von losem granularem Material mit einem Faden zu einer selbsttragenden Struktur. Kathrin Dörfler und Norman Hack führten in die Welt von Robotern im Betonbau und verlorene Schalungen ein. Ihre Projekte „Baustrategien für Roboter auf der Baustelle“ und „Mesh Mould Metal“ reizen die geometrischen Möglichkeiten von tragenden Strukturen aus und geben eine Idee, in welche Richtung sich die Fertigungstechnologien im Hochbau entwickeln könnten.

"Re-powering der Infrastruktur mittels Monitoring & Simulation"

Nach dem Rundgang wurde der zweite Teil des Events im HXE-Gebäude eröffnet – der traditionelle Vortag eines Vertreters des D-BAUG zur Eröffnung des Ehemaligenapéros. Die auf über 60 Personen gewachsene Teilnehmerschar liess sich von Frau Prof. Dr. Eleni Chatzi einen Einblick in die Welt der Infrastruktur und ihrer Herausforderungen geben. Sie ergänzt das Institut für Baustatik und Konstruktion um die Felder Bauwerksüberwachung und Schadenserkennung, Identifikation und Regelung nichtlinearer Struktursysteme, intelligente Sensortechnik, intelligente Materialien und Strukturen sowie Strukturdynamik und Zufallsvibrationen.

Geselliger Teil

Für die hungrig gewordenen Gäste wurde anschliessend das Buffet eröffnet und der gemütliche Teil des Apéros eingeläutet. An dieser Stelle sei dem AIV, dem engagierten OK des Masterweins und dem AIV Alumni nochmals ein herzlicher Dank ausgesprochen für die Organisation und Durchführung des Apéros. Den Teilnehmern bot sich die Gelegenheit für vertiefte Diskussionen mit Studien- und Berufskollegen über vergangene und aktuelle Themen bis spät in den Abend.

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